Lehramtsstudium – Die wichtigsten Versicherungen

„Lehrer werden ist nicht schwer; Lehrer sein dagegen sehr!“ Um sich heutzutage als Lehrer behaupten zu können braucht es nicht nur Nerven wie Drahtseile, eine gehörige Portion Empathie und psychologisches Geschick, sondern auch eine gute Absicherung die einen den harten Alltag heil überstehen lässt. Das www.beamten-infoportal.de begleitet junge, angehende Lehrer nun bereits etliche Jahre und steht in allen Fragen rund um das Thema Versicherungen zur Verfügung. Keinesfalls sollte dieses Thema auf die leichte Schulter genommen werden, denn ist man falsch versichert kostet dies Geld und Nerven.

Was man braucht um ausreichend abgesichert zu sein:

1.) Krankenversicherung:
Wie für alle deutschen Staatbürger besteht auch für Lehrer seit 2009 die sogenannte Krankenversicherungspflicht. Im Gegensatz zum Normalbürger hat der Beamtenstatus, zu dem im Regelfall auch Lehrer gehören, einen großen Vorteil. Dieser Vorteil, der durch die Fürsorgepflicht des Dienstherren (dem Arbeitgeber aller Beamten) entsteht, wird Beihilfe genannt. Je nach Bundesland und Familienstand variiert diese zwischen 50% und 80%. Für die Krankenversicherung bedeutet dies, dass je nach Beihilfesatz bis zu 80% der monatlichen Beiträge vom Dienstherren bezahlt werden. Die restlichen Prozente, also zwischen 50% und 20%, zahlt dann jeder Beamte selbst. Als Beamter ist es im Regelfall durchaus sinnvoll sich privat zu versichern, da man aufgrund der Beihilfe einen deutlich geringeren Monatsbeitrag für die Krankenversicherung zahlen muss. Versichert man sich als Beamter nämlich in der gesetzlichen Krankenversicherung, dann muss der volle Beitrag gezahlt werden.

2.) Dienstunfähigkeitsabsicherung
In kaum einer Berufsparte ist die Zahl der vorzeitig in den Ruhestand tretenden so hoch wie bei den Beamten. Vor allem die Pädagogen sind hiervon betroffen. Statistisch gesehen scheidet bereits jeder 5. Beamte aufgrund von Dienstunfähigkeit vorzeitig aus dem Dienst (Quelle: Destatis Statistisches Bundesamt). Experten machen hierfür vor allem den stressigen und teilweise nervenaufreibenden Alltag verantwortlich. Die Absicherung der Dienstunfähigkeit ist deshalb so wichtig, weil nicht jeder der für berufsunfähig erklärt wird auch gleich dienstunfähig ist. Daher beim Vertragsabschluss unbedingt auf den Zusatz der „echten Dienstunfähigkeitsklausel“ achten. Damit erspart man sich im Ernstfall eine Menge Aufwand, denn die Dienstunfähigkeit kann nur vom Amtsarzt ausgesprochen werden.

3.) „Diensthaftpflicht- bzw. Amtshaftpflichtversicherung“
Die sogenannte Haftpflichtversicherung ist allseits bekannt, denn sie soll Schadensansprüche gegenüber dem Versicherten abfangen. Für Beamte ist diese genauso wichtig, wie für den Normalbürger auch, doch es sollte hierbei tunlichst darauf geachtet werden, dass die Haftpflicht nur in Kombination mit einer Amtshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird. Die Amtshaftpflichtversicherung ist deshalb so wichtig, weil sie auch Schadensansprüche während der Berufsausübung absichert. Bei einem stellenweise manchmal chaotischen Schulalltag durchaus sinnvoll für einen angehenden Lehrer. Ein gutes Alltagsbeispiel für die Wichtigkeit der Amtshaftpflicht ist der unachtsame Lehrer während der Pausenaufsicht, der so seine Aufsichtspflicht verletzt. Kommt es in diesem Moment nun zu einer Rangelei und ein Kind kommt zu Schaden, werden die entstandenen Kosten des Unfalles von der Amtshaftpflicht übernommen.

4.) Altersvorsorge
Ob man gesund alt wird oder nicht, liegt nur teilweise in unserer Hand. Doch worum sich jeder selbst kümmern kann, ist eine ausreichende Absicherung für das Alter. Diese ist elementar um zu einem späteren Zeitpunkt den angestrebten Lebensstandard halten zu können und kein Opfer der Altersarmut zu werden.

5.) Unfallversicherung
Anders als die Haftpflichtversicherung, die die Folgen aufgrund von Schäden gegenüber Dritten abdeckt, versichert die Unfallversicherung nur den eigenen Schaden. Dieser wird ungeachtet der Schuldfrage gezahlt. Die Unfallversicherung deckt im Normalfall ebenso die Kosten eventueller Krankentransporte, als auch längerfristige Folgekosten.

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